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Über

Das interkulturelle Medienprojekt mediA≡H wurde im November 2004 ins Leben gerufen. Es ist eine studentische Initiative, die von Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche (Germanistik, Slavistik, Romanistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, IKEAS, BLiK, Ethnologie, Geographie, Politikwissenschaften u.a.) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Pomoren-Universität Archangelsk getragen wird und sich so von Beginn an als interdisziplinäre und selbständig arbeitende binationale Projektgruppe verstanden hat.

Es besteht eine enge Verbindung zur Germanistischen Institutspartnerschaft Halle-Archangelsk (GIP) mithin deren Organisatoren Prof. Dr. Werner Nell und Prof. Dr. Hans-Joachim Solms, wobei sich beide Projekte wechselseitig positiv beeinflussen. Das Medienprojekt profitiert von den langjährigen Erfahrungen und der Unterstützung der Koordinatoren, andererseits gibt die Arbeit der studentischen Gruppen Impulse und Anregungen für die Vertiefung und das Spektrum der Partnerschaft als Ganzes.

Mittlerweile wurden mit großem Erfolg fünf Workshopwochen abwechselnd in Archangelsk und Halle durchgeführt. Dazu haben sich die Gruppen in der jeweils anderen Stadt getroffen (2005, 2007 und 2009 in Archangelsk, 2006 und 2008  in Halle) und gemeinsam verschiedene Workshops durchgeführt. Die Schwerpunkte waren dabei breit gefächert: Deutsch-russische Stereotypen, die hallische Schul- und Medienlandschaft, kulturelle Besonderheiten, soziale Einrichtungen etc.

Ziel der länderübergreifenden Zusammenarbeit ist es, eigenständig, projekt- und praxisorientiert zu arbeiten und sich dadurch kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in vielfachen Bereichen der Lebenswirklichkeit von Deutschen und Russen bewusst zu werden. Das Medienprojekt sieht sich dabei als Plattform und Ausgangspunkt, um die Kreativität und den Ideenreichtum der Studierenden zu fördern und sie zu eigenen Reflexionen und Analysen zu motivieren. Durch eine wissenschaftlich-methodische Herangehensweise werden sowohl individuelle als auch teamorientierte Lösungsansätze unterstützt, die den Studierenden im weiteren Verlauf ihrer akademischen Ausbildung und darüber hinaus zugute kommen.

Worterklärungen

GIP = Germanistische Institutspartnerschaft. Das Germanistische Institut der Martin-Luther-Universität (MLU) hat seit 2004 eine Partnerschaft mit dem Deutschen Lehrstuhl der Pomoren-Universtität Archangelsk.

Sprachassistenz. Studierende der MLU haben über die GIP die Möglichkeit für ein bis drei Monate als Sprachassistent_in nach Archangelsk zu gehen. Dieses Praktikum wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert.

Wenn du dich dafür interessierst, nimm hier Kontakt auf.

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Treffen: Mi, 25.04 | 16 Uhr

Ludwig-Wucherer-Str. 81
06108 Halle

medienprojekt.ah[at]googlemail.com